One Step Up

One Step Up

Über

Ein schlichtes Bücherregal


One Step Up ist ein Regal, dessen schlichtes und geradliniges Design eine Einheit aus Form, Material und Funktion bildet. Francis Cayouette hat sich von einer Leiter inspirieren lassen und ein neuartiges, flexibles Möbelstück geschaffen, das sich ideal zum Aufbewahren von verschiedenen Dingen eignet.

Dabei hat Francis die charakteristischen Formgebungsmerkmale einer Leiter eingesetzt und die Beweglichkeit des Objekts in seinen Entwurf eingearbeitet. Details, wie die Beschläge des Regals, werden hervorgehoben und verleihen Authentizität. Die Verbindung von natürlichem Eschenholz und funktionalen Metallablagen schafft Dynamik; die hochwertigen Materialien verbinden sich zu einer einheitlichen, vollendeten Form.  

Francis Cayouette über das Regal: ”Multi-Funktionalität ist für mich eine wichtiges Thema, also  Produkte, die auf verschiedene Weise eingesetzt werden können. Ich wollte ein flexibel einsetzbares Regal schaffen, das man einfach und ohne beschwerliches Auseinanderbauen bewegen kann, wodurch es zu Hause oder im Büro neue Räume entstehen lässt. Die klassische Leiter lässt sich leicht dorthin bewegen, wo man sie braucht. Deshalb erschien mir die Idee die Gestalt einer Leiter zu benutzen logisch. Das Ergebnis ist ein Regal mit sichtbaren Beschlägen und Holzrahmen, das zwar einer Leiter ähnelt, aber über eine Qualität und Beschaffenheit verfügt, die für ein hervorragendes Möbelstück kennzeichnend ist.”

Design: Francis Cayouette
Designer

Francis Cayouette


Francis Cayouette ist Mitglied der Danish Designers Society und hat einen Bachelor in Industriedesign von der Faculty of Environmental Design an der University of Montreal (1994). Francis hat zudem am Les Ateliers in Paris studiert.

"Für mich ist es inspirierend an verschiedenen Projekten gleichzeitig zu arbeiten. Dabei ist es mir wichtig ein Projekt mit klarem Kopf und ohne zu viele vorgefasste Bilder zu beginnen. Das erfordert eine Menge Arbeit und Forschung, aber so entstehen bei mir für gewöhnlich neue Ideen. Ich finde es sehr anregend mich herauszufordern, indem ich mich immer wieder auf unbekannte Gebiete begebe. Von der Arbeit in verschiedenen Feldern lerne ich eine Menge. Das Ergebnis sollte überraschend und vorurteilsfrei sein, aber auch ehrlich und leicht zu verstehen. Wenn ich ein Projekt beginne, versuche ich mich weniger auf das Produkt zu konzentrieren, als auf die damit verbundenen Bedürfnisse. Ich bin schon daran interessiert neue Interpretationen zu liefern, aber mehr noch an der Interaktion von Objekten, Menschen und Räumen. Durch neue Technologien und Werkstoffe gibt es heutzutage mehr schöpferische Freiheit. Diese neuen Möglichkeiten versuche ich in eine größere Freiheit für den Benutzer zu übersetzen. Die Objekte, die uns umgeben, sollten sich an den schnellen und konstanten Lebenswandel anpassen. Unsere Bedürfnisse wachsen, aber nicht unser Lebensraum. Meine Herausforderung liegt darin, bessere Alltagsprodukte zu entwickeln, die das Leben erleichtern, anstatt es zu erschweren.


Auszeichnungen:
Heima: IF Product Design Award 2010